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Glückspillen gegen Vorweihnachtsfrust

Adventskalender Mein Adventskalender in diesem Jahr! Wirksame Medizin gegen Kältefrust, gegen Gereiztheit bei der Jagd nach Geschenken in überfüllten Shoppingcentern, gegen Ärger über noch teurere Weihnachtsbäume und gegen Sorgen wegen Nachzahlungen, Vorauszahlungen von Steuern, Autoversicherungen und anderem Finanzkram. Jeden Tag nehme ich eine Schokolinse ein, so stellt sich auch ein wenig Vorfreude auf Weihnachten ein. Danke Schwesterherz! Und wenn man hier mal eine Pille verpennt, hat das keine größeren Folgen ;) . Euch allen einen gemütlichen, sorgenfreien 2. Advent! Foto: Karen

Grusel, Grusel: Der neue Stephen King ist da!

Stephen King, Die Arena Der Horror hat kein Ende: Erst verwandeln wir uns in die Zombies der Rocky Horror Picture Show, dann entkommen wir nur knapp der Schweinegrippe und heute bringt Peter neues Grauen mit ins Studio. Unser Literaturkritiker empfiehlt wärmstens zur eiskalten Jahreszeit: Stephen Kings (62) neuen Gruselschocker: Die Arena. 1200 Seiten Action: Eine Stadt wird plötzlich durch ein unsichtbares Kraftfeld vom Rest der Welt abgeriegelt. Keiner kommt raus, und keiner rein. Flugzeuge zerschmettern, Tiere werden zweigeteilt, Menschen von ihren Familien getrennt. Im Inneren der durchsichtigen Kuppel entsteht eine Parallelwelt, Fanatiker übernehmen die Führung, und je mehr die Vorräte zur Neige gehen, desto stärker tobt ein bestialischer Kampf ums Überleben. Peter hat sich bis in seine Träume hinein gegruselt und ist fasziniert von so viel Fantasie: “Ständig passiert etwas, mit dem man nicht rechnet.” Als großer Fan guten King-Horrors freu ich mich auf das Buch! Ich bin mit seinen Filmen aufgewachsen, hab mich schon mit 12 nachts heimlich ins Wohnzimmer geschlichen, um Filme anzuschauen wie Die Kinder des Zorns, Shining oder Friedhof der Kuscheltiere. Danach habe ich mich nicht mal mehr allein auf`s Klo getraut. Das passiert mir heute noch. ;) Und trotzdem kann ich King nicht widerstehen!

Schwein gehabt: Es ist KEINE Schweinegrippe

Schwein Meine Ärztin hat schon irgendwie Recht, wenn sie sagt: “Wir haben weniger ein Schweinegrippenproblem, als ein Panikproblem.” Als ich noch vor einem Jahr im Herbst mit Schnupfen und Husten zur Arbeit kam, war das normal. Jetzt setzen sich die Kollegen ans andere Ende der Couch. Als ich meinen Sohn letztes Jahr nach seinen Weihnachtswünschen fragte, kam “X Box und Transformers”. In diesem Jahr war sein erster Wunsch: “… dass die Schweinegrippe weggeht.” Ein Kinderarzt im Studio erzählte letztens von einem kleinen Jungen, der ihn nach seiner Diagnose “Schweinegrippe” fragte, wie lange er noch zu leben hätte. Wenn sie einen erwischt, dann innerhalb weniger Stunden recht heftig, wer dann aber Tamiflu nimmt, ist recht schnell wieder auf den Beinen. Normal gesunde Kinder überstehen die Schweinegrippe ohne Probleme. Ich hab’ sie nicht. Trotzdem war ich erleichtert, dass mich meine Ärztin erstmal ins Bett gesteckt hat. Denn ich war es leid, mich – sogar im Supermarkt – für jedes Räuspern erklären zu müssen: “Nein, ich hab´s nicht.”  Foto: Karen

Starthilfe am frühen Morgen: Warum ich wegen Frau Merkel von der Polizei geweckt wurde.

Karen Heinrichs Heute, am 20. Jahrestag des Mauerfalls, bin ich (Ex-Ossi) von der Polizei geweckt worden. Das war Nachts um 2.00 Uhr, der Schreck war groß – und alles wegen Frau Merkel! Mein Auto stand an einer für die Mauerfall-Feierlichkeiten äußerst wichtigen Ecke, und ich muss abends wohl die Parkverbotsschilder übersehen haben. Es wird aber auch so verdammt früh dunkel! Damit also Frau Merkel von meinem Auto ungestört an den Feierlichkeiten teilnehmen und ihre Rede halten konnte, zog ich eine Jogginghose über meinen Pyjama, schlüpfte in Mantel und Mütze und suchte mein Auto. Lotte, Sat.1 Mehrere Abschleppwagen standen schon in Lauerstellung. Nur befand sich mein Auto gerade in der Tiefschlaf-Phase und sprang nicht an! Ich hatte innen wohl ein Lämpchen angelassen – es wird eben verflixt früh dunkel! Nachdem mir die ebenfalls noch schlafwandelnden Abschlepper Starthilfe gaben, musste ich mein widerborstiges Auto noch eine halbe Stunde durch Berlin fahren, um die Batterie wieder aufzuladen und einen Parkplatz fernab der Feierlichkeiten zu finden. Endlich zurück in meiner Wohnung, klingelte schon der Wecker. Die Feierlichkeiten selbst habe ich tagsüber dann leider verschlafen. Man sehe es mir nach ;) !